Social Media ist tot – lang lebe Social Media

„Von Facebook wird in fünf – sechs Jahren niemand mehr sprechen“ (Martin Horx)

Die Einschätzung des Zukunftsforschers Martin Horx ist so legendär, wie falsch. Die gesellschaftliche Entwicklung zeigt ganz klar: Social Media ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. In Deutschland weist Facebook mehr als 32 Mio. MAUs (Monthly Active Users) aus, von denen mehr als 72% Facebook sogar täglich nutzen. (Quelle: Facebook) Instagram nutzen in Deutschland mindestens 15 Mio. Menschen. In einer Studie von SOM gaben 25% der Befragten an, Instagram mindestens selten zu nutzen. (Quelle: Statista). Zu Pinterest liegen keine offiziellen Zahlen zu monatlich aktiven Nutzern in Deutschland vor, zwischen 8 und 11,2 Mio. Menschen sind in Deutschland erreichbar (Zahlen aus dem Werbemanager). Weltweit nutzen 250 Mio. Menschen die inspirierende Bildersuche. (Quelle: Futurebiz)
Hinzu kommen noch die Business-Portale wie Xing und LinkedIn – mit denen sich ein mächtiger Apparat bietet, um B2B Kunden gezielt anzusprechen. Nicht zu vergessen Twitter, Snapchat, Tiktok Youtube und WhatsApp.

Abbildung 1: Ranking sozialer Netzwerke in Deutschland nach Anteil der Nutzer; Stand 2018; Quelle: Statista

Der Mensch ist sozial – auch im Internet. Demnach ist Social Media ein Muss im Rahmen der Marken- und Unternehmenskommunikation.

Aber so falsch es auch ist, sich nur auf diesen Kanal zu verlassen und sämtliche anderen Marketingmaßnahmen zu vernachlässigen (kein Display, Video, SEA, SEO), so falsch ist es auch, Social Media nicht zu bespielen.

Oft wird nicht social gedacht, sondern nur in Produkt.

Wir haben in der Vergangenheit viele Kunden betreut und mit einigen Unternehmen zusammengearbeitet, die u.a. Social Media Kampagnen umgesetzt haben. Dabei wurde z.B. aber lediglich auf Produktkommunikation gegangen und dem Nutzer ein „Kauf Mich!“ entgegengeworfen.

Der falsche Kanal wird mit unpassendem Inhalt bespielt. Es gibt keine Berücksichtigung der Needs der Zielgruppe. Keine Ziele, falsche Ansprache, keine Erfolgsmessung, Clickbots, Fake-Likes. Keine Pixelintegration auf der Landingpage, und wenn das Pixel doch integriert ist, erfolgt keine Nutzung der Daten. Eine Ad, die über den Zeitraum von einem Jahr der immer gleichen Zielgruppe präsentiert wird und man sich dabei wundert, warum die Performance stetig sinkt. - Die Liste ist lang.

Oft werden die Needs der Zielgruppe nicht berücksichtigt oder die Zielgruppe schlichtweg einfach nicht verstanden. Gekaufte Likes, ein falsches Setup mit nicht korrekt definierten Zielen und beliebiger Content tun ein Übriges. Am Ende heißt es dann, wo das Engagement bleibe oder warum der ROAS (Return on Ad Spend) zu schlecht sei.

Es wird vergessen, dass Social Network nicht gleich Social Network ist – einfach gesprochen bedeutet das, was auf Facebook funktioniert, muss nicht auf Instagram funktionieren. Jedes Netzwerk hat seine eigene Ziel- und Altersgruppe, seine eigene Sprache, seine eigenen Regeln und seine eigenen Vor- und Nachteile.

Let’s be social

Aus welchen Gründen entscheidet sich nun eine datengetriebene Programmatic Agentur wie Echte Liebe dafür, Social Media Advertising als Dienstleistung anzubieten und als eigenen Geschäftsbereich weiter auszubauen?

Ein Hauptgrund ist sicherlich, dass viele Kunden neben einer ausgereiften und umfänglichen Umsetzung von Digitalkampagnen (Video, Display, Native) auch eine ebenso effektive Umsetzung von Social Media Kampagnen brauchen. Wenn alles aus einer Hand kommt, haben wir die Möglichkeit Kampagnen besser miteinander zu verbinden und zu verzahnen. Kein Hin- und Her zwischen Agenturen, weniger Zwischenschritte, die rechte Hand weiß was die Linke tut.

Es gibt viele gute Agenturen, die sehr gute Arbeit leisten. Leider haben wir im täglichen Business oft Kampagnen gesehen, die in puncto Ausführung und Umsetzung eher suboptimal waren und bei denen die Liebe zum Detail fehlte.

Wir möchten das ändern. Wir möchten, dass bessere Kampagnen geschaltet werden. Wir möchten, unsere Kunden dabei unterstützen, ihre betriebswirtschaftlichen Ziele zu erreichen. Wir möchten, dass Pinterest nicht der einzige „happy place on the internet“ (Evan Sharp, Gründer von Pinterest) bleibt.

Let’s be social.

Wir unterstützen sie u.a. in folgenden Bereichen:

  • Social-Media-Beratung & Strategieentwicklung
  • Content Strategie
  • Paid Ads
  • Workshops

 

Wir freuen uns auf sie.


Julian J. Rademacher, Head of Social
Über den Autor
Julian J. Rademacher, Head of Social
Julian Rademacher ist Head of Social Media bei Echte Liebe. In seiner Freizeit ist er leidenschaftlicher Musiker und spielt Bass, Gitarre & Computer oder bastelt an DIY-Instrumenten herum. Seine aktuellen Lieblingspodcasts sind: Reply All, Song Exploder, The Habitat, Welcome to Night Vale.

More posts by this author

Kommentare

Keine Kommentare

Einen Kommentar schreiben

* These fields are required